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Prof. Dr. Rouven Porz
Abteilung Medizinethik und ärztliche Weiterbildung, Inselspital Bern
Die Medizin heutiger Tage kann unheimlich viel. Sie kann Menschen retten, die früher gestorben wären. Sie kann Pandemien bekämpfen und mit Künstlicher Intelligenz Krankheiten aufspüren, für die es noch nicht einmal Namen gibt. Sie kann uns das Sterben erleichtern und sogar nach dem Tod noch allerhand mit unseren Körpern anfangen. Aber wollen wir das alles? Und vor allem: Sollen wir all das tun?
Dies sind nicht nur gesellschaftliche Fragen. Jede und jeder von uns ist ganz persönlich davon betroffen. Mehrfach im Leben müssen wir schwierige gesundheitliche Entscheidungen treffen − über uns selbst, über unsere Angehörigen. Zuweilen geht es gar um Leben und Tod. Spätestens dann fragen wir uns: Wie kann ich mich bei diesen verwirrenden Fragen orientieren? Genau hier setzt der Vortrag an. Er soll anregen, über solche Fragen nachzudenken.
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Prof. Urs Grüter
Ehem. Leiter Institut für Natur- und Geisteswissenschaften, Hochschule Luzern
Der Vortrag beleuchtet Gefahren, die von rechts-, links- und religiös motiviertem Extremismus ausgehen. Extremismus richtet sich gegen fundamentale Prinzipien wie Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit und strebt autoritäre Ordnungen an. Extremistische Akteure verschleiern geschickt ihre wahren Absichten und verschieben durch Sprache die Grenzen des Sagbaren. Begünstigt durch Krisen, Vertrauensverlust und digitale Plattformen gewinnt besonders der Rechtsextremismus an Einfluss. Der Vortrag fragt, wie Demokratien ihre Resilienz stärken und durch Aufklärung und Zivilgesellschaft wehrhaft bleiben können.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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Prof. Dr. Dina Pomeranz
Department of Economics, Universität Zürich
Viele Länder bauen die internationale Hilfe und Zusammenarbeit ab, obschon die Forschung zeigt, dass sie grosse Wirkung hat. Was bedeutet dies für die Welt und die globale Stabilität? Was kann die Forschung dank verbesserter wissenschaftlicher Methoden konkret über die Wirkung von Entwicklungsprojekten aussagen? Und was können wir als Einzelpersonen tun?[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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Prof. Dr. Tobias Jammerthal
Theologisches Seminar, Universität Zürich
Die heutige Universität Zürich definiert 1833 als ihr Gründungsjahr. Die Anfänge der höheren Bildung am Platz Zürich liegen indes deutlich früher: Es war das Jahr 1525, in dem der Vorlesungsbetrieb begann. Aus einer Arbeitsgemeinschaft von Gelehrten entwickelten sich rasch Strukturen, die Vorbildfunktion für reformierte Einrichtungen ausserhalb Zürichs hatten. Der Vortrag zeichnet die Vorgeschichte dieser ersten «Prophezey» nach, beschreibt Strukturen und Charakteristika der Anfänge akademischen Forschens und Lehrens und fragt nach der bleibenden Bedeutung dieser Anfänge.
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Prof. Dr. Verena Zimmermann
Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften, ETH Zürich
In der Cybersicherheit wird der Mensch oft als Problem betrachtet. Schliesslich ist es der Mensch, der schwache Passwörter verwendet und auf Phishing Links klickt. Oder etwa nicht? In diesem Vortrag hinterfragen wir die Sichtweise auf den Menschen vor psychologischem Hintergrund.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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PD Dr. Patrick Neff
Klinik für Ohren-, Nasen-, Hals- und Gesichtschirurgie, Universitätsspital Zürich
Das Alter gilt als Hauptrisikofaktor für chronische Ohrgeräusche wie Tinnitus, von dem ca. 20% der Senior:innen betroffen sind, sowie für seltenere akustische Halluzinationen wie Stimmenhören. Wir beleuchten die aktuellen Erkenntnisse zur Entstehung dieser Phänomene und stellen Massnahmen vor, die helfen können, die Stille und die Lebensqualität im Alter zu erhalten.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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Prof. Dr. Dr. Sina M. Coldewey
Direktorin Institut für Anästhesiologie und Perioperative Medizin, Universitätsspital Zürich
Die Sepsis, umgangssprachlich Blutvergiftung genannt, ist eine lebensbedrohliche systemische Erkrankung. Dabei führt eine fehlregulierte Reaktion des Körpers auf eine Infektion zu einer Einschränkung der Funktion von Organsystemen – mit zuweilen tödlichem Ausgang. Ungeachtet der Fortschritte der modernen Medizin, ist die Sepsis noch immer die weltweit häufigste Ursache für infektionsbedingte Todesfälle.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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Dr. Michael Hermann
Leiter Forschungsinstitut Sotomo, Zürich
Volksabstimmungen reissen Gräben auf – etwa zwischen Stadt und Land, zwischen Romandie und Deutschschweiz oder auch zwischen Alt und Jung. Der Vortrag untersucht, was diesen Gräben zugrunde liegt, fragt, wie gefährlich sie sind für den Zusammenhalt, und er zeigt, wie wir mit ihnen umgehen können. Zwei Thesen werden aufgestellt: 1. Die Schweiz hält zusammen, weil sie von einer Vielzahl von Gegensätzen geprägt ist, die sich nicht verstärken, sondern durchkreuzen. 2. Volksabstimmungen reissen zwar Gräben auf, aber sie tragen zugleich zum Zusammenhalt bei.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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Thomas Leu
Zentrum für Arbeitsmärkte, Digitalisierung und Regionalökonomie, ZHAW School of Management and Law
Täglich treffen wir Menschen ökonomische Entscheidungen – oft unbewusst. Wir wägen Kosten gegen Nutzen ab, reagieren auf Anreize und optimieren unsere finanziellen und zeitlichen Ressourcen. Institutionen andererseits setzen oder verändern Anreize, auf welche Menschen durch Anpassen ihres Verhaltens reagieren. Von Politikern und Bürgern gut gemeinte Massnahmen zum Wohle aller, bringen, rechnet man die Reaktionen der Betroffenen ein, nicht immer die in einer idealisierten Welt beabsichtigten Resultate.
Die Vorlesung betrachtet unsere Alltagserfahrungen sowie gesellschaftliche Fragestellungen aus ökonomischer Perspektive, um sichtbar zu machen, was im Verborgenen geschieht. Beispiele aus unserem täglichen Leben verdeutlichen: Ökonomie ist überall – wir müssen nur hinschauen.
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